Loslassen

Der Herbst zeigt uns, wie wunderschön es sein kann loszulassen.

Unbekannt

Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Ich liebe die Farben der Natur, die sinkenden Temperaturen und die Gemütlichkeit, die mit all dem einhergeht.

Für mich ist der Herbst, die schönste Zeit zum Fotografieren. Die Farbpalette der Natur verleiht jedem Foto ein Gefühl von Wärme und Heimeligkeit. Jeder Ort schaut plötzlich schöner und besonderer aus. Der Nachteil ist das unbeständige Wetter im Herbst. Es passiert oft, dass Outdoor Shootings kurzfristig verschoben werden müssen, weil sich die Wolken zuziehen oder es zu regnen beginnt. Auch aufgrund von Corona ist es ungewiss, ob zukünftige Shootings stattfinden können.

Diese Umstände lösen Verunsicherung, Stress, Angst und Zweifel aus. Im Yoga habe ich gelernt diese Gefühle wahrzunehmen, zu hinterfragen und dann auch wieder los zu lassen.

Loslassen ist eine der schwierigsten Aufgaben im Leben. Manchmal ist es einfacher und manchmal verdammt schwierig.

Wahrscheinlich ist der Herbst deshalb meine Lieblingsjahreszeit: Weil er mich immer wieder daran erinnert, dass Loslassen schön sein kann und zum Leben gehört.

Danke an Cornelia von Nilia Yoga für das schöne Herbst-Shooting.
Facebook: Nilia Yoga
Instagram: Nilia Yoga @niliayoga

kleine riesige Werte: Natürlichkeit

Natürlichkeit, Liebe & Individualität

… diese Werte sollen sich in meiner Arbeit widerspiegeln. Ich möchte euch in einer Serie von Beiträgen erklären, was diese Werte für mich bedeuten. 

Meine Überzeugung ist: Jeder Mensch ist schön. Viele kleine Details ergeben ein riesiges Gesamtkunstwerk: eine kleine riesige Welt. Jeder Mensch ist ein Kunstwerk. Ein Kunstwerk dessen Schönheit und Einzigartigkeit im Detail und im Ganzen liegt.

Natürlichkeit bedeutet für mich, sich nicht zu verstellen. Die eigene perfekte Unperfektheit sowie die aller Menschen gleichermaßen zu feiern. 

Pickel, graue Haare, Falten, Narben – all das sind Dinge, die jeder Mensch schon einmal hatte oder haben wird. Warum kritisieren wir diese unausweichlichen Dinge? Warum schämen wir uns dafür? Zu dünn, zu dick – jede Körperform ist okay. Das Aussehen eines Menschen hängt von so vielen Faktoren ab, über die man selbst oft keine Kontrolle hat. 

Warum retuschiere ich nicht?

Weil wir durch all die Hochglanzmagazine und sozialen Medien in einer falschen Realität leben. Wir bekommen in den Medien täglich künstliche Bilder präsentiert. Die meisten Bilder haben nichts mehr mit Fotografie zu tun, sondern mit Skills im Umgang mit computergestützten Bearbeitungsprogrammen. 

Wenn ich Retuschen machen, dann nur um bestimmte Details und Vorzüge mehr hervorzuheben. Ich konzentriere mich auf kleine, einzigartige Details – zum Beispiel die Augen oder ein schönes Lächeln. Hier versuche ich dann, durch verschiedene Bearbeitungstechniken, noch mehr rauszuholen. 

Ich finde es ist Zeit, uns davon zu lösen unerreichbaren Schönheitsstandards hinterher zu jagen. Um dieses Umdenken zu unterstützen und zur Natürlichkeit zurückzukehren, bilde ich in meinen Fotos die Menschen so ab, wie sie sind.  

Beim Shooting mit Carina vom Blog mobyforty sind tolle, natürliche Bilder entstanden. Fast immer höre ich bei Shootings die Sätze „Ich bin so unfotogen“ oder „Ich kann nicht posen“. Ich liebe es zu erleben, wie die Menschen dann doch mit jedem Foto, das ich schieße, die Unsicherheit vor der Kamera verlieren. Niemand muss ein professionelles Model sein, um vor der Kamera gut auszusehen. Anweisungen zu geben, welche Posen auf Fotos gut und vorteilhaft aussehen, ist meine Aufgabe. Die Aufgabe meiner Kundinnen und Kunden ist es einfach nur Spaß zu haben. 

Waldgeschichten

Ich bin gerne im Wald. Egal ob zum Fotografieren, einfach nur um spazieren zu gehen oder zum Radfahren. Im Wald gibt es so vieles zu entdecken. Mehr als Bäume und Farne. Mehr als Blätter und Moos.

Ich möchte meine Eindrücke aus dem Wald mit euch teilen. Meine ganz persönlichen Waldgeschichten. Jedes Kapitel der Waldgeschichten zeigt Details des Waldes, die man nur durch geduldiges Hinschauen entdecken kann.

Kapitel Eins

Die erste Waldgeschichte zeigt einen kleinen Bach. Auf den Fotos kann man nicht erkennen, wie winzig der Bach ist. Er ist keine 15 Zentimeter tief und ich konnte locker über ihn steigen. Man würde ihn beim Spazierengehen wahrscheinlich nicht mal beachten.

Die ersten beiden Fotos sind aus der gleichen Perspektive aufgenommen. Jedoch habe ich beim zweiten Bild den Fokus so gesetzt, dass die Spiegelung der Bäume richtig schön deutlich wurde.

Gleicher Standpunkt
Anderer Fokus

Ein Spiegelfoto der etwas anderen Art

Frühlingsbeginn

Heute beginnt aus astronomischer Sicht der Frühling. Die Natur ist allerdings schon seit einer Woche in Frühlingsstimmung. Aufgrund der derzeitigen Situation kann ich keine Porträt-Shootings machen. Ich hab mir deshalb Zeit genommen und mich auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten gemacht…

Fasching in Unterrabnitz

Am 23. Februar fanden die Faschingsfeierlichkeiten der Jugend Unterrabnitz statt und ich durfte diesen heiteren Tag bildlich festhalten.

Die Jugend startete um 12:00 mit dem Faschingsmarsch durchs Dorf. Am Nachmittag wurde die Ortsbevölkerung im Gasthaus Leitner unterhalten. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Ötscherbären.

Hier ist eine kleine Auswahl der einigen hundert Fotos, die an diesem Tag entstanden sind: